Elektroauto Selbstfahrende Fahrzeuge

Ende des Pilotbetriebs mit selbstfahrenden Bussen in Bern

Bernmobil stellt Versuch mit selbstfahrenden Bussen planmässig ein.

Die beiden selbstfahrenden Busse von Bernmobil, welche seit 2019 respektive 2020 zwischen Berner Marziliquartier und Bärengraben hin und her fahren, beenden Ende Juni planmässig ihren Betrieb.

sda/smartmobility.ch – Nach dem zweijährigen Versuch beginnt die Auswertung. In der Evaluation wollen die Projektpartner beispielsweise herausfinden, wie die selbstfahrenden Fahrzeuge und das Rufbusangebot bei den Fahrgästen, der Quartierbevölkerung und den Bernmobil-Angestellten angekommen ist. Das teilten Berns städtische Verkehrsbetriebe am Montag mit. Mit diesem Ziel führt Bernmobil zusammen mit der Berner Fachhochschule eine ausführliche Befragung bei diesen Zielgruppen durch.

Keine weiteren Einsätze selbstfahrender Fahrzeuge

Bis auf weiteres plane Bernmobil keine weiteren eigenen Projekte mit automatisierten Fahrzeugen, steht in der Mitteilung weiter. Berns städtische Verkehrsbetriebe arbeiten gemeinsam mit anderen Transportunternehmen, Städten und Hochschulen in der „Swiss Association of Autonomous Mobility (SAAM)“ mit, um das Thema autonomes Fahren gemeinsam und gebündelt voranzutreiben.

Im Juli 2019 hatte ein erster achtplätziger Kleinbus von Bernmobil im Berner Marzili-Quartier den Testbetrieb aufgenommen. Mitte August 2020 ersetzten zwei neue Fahrzeuge neuster Generation das erste. Sie verkehrten auf der innerstädtischen Linie zwischen Marzili und Bärengraben via Matte auf der Bernmobil-Linie 23 hin und her.

Selbstfahrend und als Rufbus unterwegs

Im März dieses Jahres begann eine weitere Phase des Projekts: Die beiden Busse sind seit diesem Zeitpunkt als Rufbusse zwischen Bärenpark und der Berner Fachhochschule im Marziliquartier unterwegs. Stets ist eine Begleitperson an Bord, um bei Problemen eingreifen zu können.

Die Busse fahren mit einer Maximalgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern. Deshalb werden die beiden Busse von der Bevölkerung auch „Matte-Schnägg“ genannt. Am Versuch, der von Anfang an auf zwei Jahre begrenzt war, beteiligten sich nebst Bernmobil Energie Wasser Bern, Stadt Bern, Migros Aare und die SBB.

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