Allgemein Fernbusse Schweiz

Fernbusse in der Schweiz noch weit von nachaltigem Niveau entfernt

Auslastung ohne Haltestellenreduktion bei 5 bis 10 Prozent

Wie Eurobus gegenüber der Schweizerischen Nachrichtenagentur SDA festhält, konnte die Auslastung der Eurobus Fernbusse auf tiefem Niveau gesteigert werden. Rund neun Monate sind die Fernbusse von Eurobus auf den Schweizer Strassen unterwegs. Seither ist die Auslastung der Busse zwar gesteigert worden. Zufrieden zeigte sich Eurobus Geschäftsführer Roger Müri am Donnerstag vor den Medien aber noch nicht.

„Es gibt einzelne Fahrten, die mittlerweile nicht schlecht funktionieren, die durchschnittliche Auslastung ist aber noch weit von einem nachhaltigen Niveau entfernt“, sagte Müri. Das nachhaltige Niveau liegt bei 50 Prozent Durchschnittsauslastung bei allen Linien, an jedem Tag und zu jeder Zeit.

Für eine bessere Auslastung hat vorab die Anpassung des Liniennetzes Anfang Dezember gesorgt. Vorher lag die Auslastung bei 5 bis 10 Prozent; nachher habe sich die Auslastung „deutlich“ gesteigert. „Die Tendenz stimmt“, sagte Müri gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Reduktion der Haltepunkte seit Dezember

Im Dezember wurden die Teilstrecken zwischen Chur und Zürich sowie zwischen Martigny und Sion eingestellt; die Zahl der Haltestellen wurde von 36 auf 19 reduziert. Damit sind offensichtlich die angebotenen Strecken, die Frequenzen und die Abfahrtszeiten attraktiver geworden. Seither registriert Eurobus mehr Tagesausflügler, vor allem an Samstagen.

Fernbus_Zürich_Sihlquai

Generell suchen die Eurobus-Reisenden den günstigen Preis. Die meisten Kunden sind laut Angaben Touristen, Studenten und Jugendliche oder Personen, die längere Busfahrten bereits aus anderen Ländern gewohnt sind.

Bus mit rollstuhlgängiger Toilette

Ein neues Segment spricht Eurobus nun zusätzlich an, allerdings auch, weil es gesetzlich gefordert ist: Reisende mit körperlichen Einschränkungen. Das Unternehmen stellte am Donnerstag vor den Medien die neuen Doppelstockbusse vor. Sie verfügen über zwei Rollstuhlplätze, sie sind über den Niederflur-Zugang barrierefrei mit dem Rollstuhl zugänglich – und sie bieten eine rollstuhlgängige Toilette. Die Busse seien speziell für den Schweizer Fernbus-Markt entwickelt worden, gibt Müri an.

Sechs dieser Fernbusse hat Eurobus angeschafft und dafür 4 Millionen Franken investiert. Das Unternehmen wirbt mit Sitzen, die viel Beinfreiheit bieten und mit viel Platz fürs Gepäck. Ab Frühling 2019 sollen Reisende auch ihr Velo mitnehmen können. Im Testbetrieb ist derzeit ein Angebot an Snacks und Getränken. Für eine weiter steigende Auslastung sollen zudem die Vertriebspartnerschaften mit Flixbus und der SBB dienen.

Quelle: SDA

 

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