Allgemein Logistik

Stadler testet Zug Prototyp mit Akku

Lärmarm dank Elektroantrieb

Mit dem „FLIRT Akku“ hat der Zughersteller Stadler erstmals einen Akku betriebenen Zug vorgestellt. Die batteriebetriebene Ausführung der  FLIRT-Typenreihe wurde den Medien präsentiert. Ausgelegt für nicht- oder nur teilelektrifizierte Strecken ist das energieeffiziente und geräuscharme Fahrzeug flexibel einsetzbar.

Der FLIRT Akku hat gemäss Stadler Rail erfolgreich seine erste Fahrt zurückgelegt. Der Prototyp des neuen akkubetriebenen FLIRT hat die Strecke vom Stadler-Gelände in Berlin-Pankow nach Schildow in Brandenburg ohne externe Stromzufuhr absolviert. Damit macht Stadler einen großen Schritt im Bereich der alternativen Antriebe und kommt Forderungen nach dem vermehrten Einsatz von sogenannter grüner Technologie nach.

Vollwertiger Zug aber statt Diesel mit Batteriebetrieb
Der FLIRT Akku ist ein vollwertiger FLIRT. Das über 1000-mal zugelassene und im Einsatz befindliche Modell vereint im FLIRT Akku bewährte Komponenten des elektrischen Triebzugs mit einem innovativen Antriebskonzept. Während die Traktionsausrüstung sowie die wesentlichen mechanischen Komponenten weitestgehend beibehalten wurden, wurde der gesamte Antriebsstrang durch die Umrüstung auf Batterieantrieb neu aufgebaut.

02_FLIRT Akku
FLIRT Akku Prototyp Deutschland

80km Reichweite bei 140km/h
Konzipiert für den Einsatz auf teil- oder nicht elektrifizierten Strecken erreicht der vorgestellte Prototyp eine aktuelle Reichweite von 80 km bei bis zu 140 km/h Fahrgeschwindigkeit im reinen Batteriebetrieb. 80 Prozent der nicht-elektrifizierten Strecken in Deutschland können mit dem Fahrzeug betrieben werden.  Das Laden der Batterien ist während der Fahrt unter Oberleitung sowie an nicht-elektrifizierten Endhaltepunkten möglich. Zusätzlich können die Batterien über die beim Bremsvorgang erzeugte Energie wieder aufgeladen werden.

Lärmarm dank Elektroantrieb
Der FLIRT Akku erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h und eignet sich damit ideal für den Einsatz auf aktuell mit Dieselfahrzeugen befahrenen Strecken. Die Geräuschemissionen des Fahrzeugs sind erheblich geringer als bei vergleichbaren dieselbetriebenen Fahrzeugen. Der dreiteilige Testträger bietet 310 Fahrgästen Platz, darunter 154 auf Sitzplätzen. Der vorgestellte Prototyp verfügt über eine Zulassung für den Personenverkehr und  fährt ab 2019 auf ausgewählten Strecken. Stadler sieht für den FLIRT Akku Marktchancen in Deutschland, Österreich, Großbritannien, den Niederlanden, Italien und weiteren Ländern mit einem nennenswerten Anteil an nicht-elektrifizierten Strecken.

1 Kommentar zu “Stadler testet Zug Prototyp mit Akku

  1. Guten Tag
    Ja infolge dieselgate ist Innovation der richtige Weg.weniger Gewicht ist wie bei den elektromobilien sicher auch ein Faktor der berücksichtigt werden muss.
    MEINE IDEE:
    MAGNET _SCHWEBEBAHNEN AUF AUTOBAHNTRASSE.
    Zürich bis Bern.

    M

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